Über uns
Die Geschichte der Deidesheimer Kerwebuwe
Am Anfang war der Wein…
Anno 1972 ließen wir in Deidesheim den alten, mancherorts in Vergessenheit geratenen Kerwebuwe-Brauch wieder aufleben. In den vergangenen Jahren sind wir zu einem festen Bestandteil im kulturellen Geschehen Deidesheims – natürlich besonders bei der Weinkerwe – avanciert.
Wir sind eine Gruppe von derzeit zwölf aktiven Kerwebuwe und zwei Aspiranten. Unser „Zuhause" ist das Alte Zollhäuschen in der Bennstraße 34, neben dem Kaisergarten. Es wird uns seit 1996 von der Stadt Deidesheim zur Verfügung gestellt.
Die Deidesheimer Weinkerwe
Die Deidesheimer Weinkerwe ist für uns die wichtigste Zeit. Sie findet jedes Jahr am zweiten und dritten Wochenende des August statt, ist im ganzen Pfälzer Land bekannt und zählt mehrere zehntausend Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet jedes Jahr.
Die Kerwe wird am Samstag des ersten Kerwe-Wochenendes vor vielen Einheimischen sowie Gästen von nah und fern feierlich eröffnet. Bei dieser offiziellen Eröffnung der Kerwe stellen wir den Kerwebaum auf unserem Marktplatz auf. Dieser misst etwa 22 Meter, er ist mit bunten Bändern geschmückt und bleibt als Symbol für das fröhliche Treiben während der Kerwe stehen.
Tradition
Traditionelle Tracht der Kerwebuwe ist Frack und Zylinder, sie wird bei fast allen offiziellen Anlässen getragen. Die Aspiranten tragen eine Küferbluse. Nicht fehlen darf bei allen, Kerwebuwe und Aspiranten, das „Dubbeduch".
Wir Kerwebuwe sind Junggesellen: Wer sich verheiratet, muss laut unserer Statuten aus dem Kreis der Kerwebuwe ausscheiden. Dass Kerwebuwe Junggesellen sein müssen, ist ein alter Brauch, der mit der Kerweredd zusammenhängt.